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Hirsch Fisch
Hirsch Fisch, by https://www.youtube.com/watch?v=5LII2b5WH9o
CD

Hirsch Fisch

Freitag, 8. Dezember 2017
Das Duo Hirsch Fisch „deuten US-amerikanische Hinterwäldlermusik schnitzelländisch“ schreibt Gerhard Stöger im Falter über den „besten Dialektpop der Welt der Woche.“ Am 6. Dezember 2017 präsentierten die beiden Musiker ihre fantastische CD und hätten dafür keine bessere Location wählen können: Die Arena Bar in Margareten.

Helene Wanne eröffnete im Jahr 1949 mit ihrem Ehemann die Arena Bar in Margareten und hat sie niemals umgebaut. Über der Bar hängt immer noch eine riesige Gitarre, im zweiten Raum leuchten immer noch rote Lampen und vom plüschbezogenen Separee aus blicken die Gäste immer noch direkt auf die Bühne. Standen hier früher Revue- und Flamencotänzerinnen, traten später Conchita Wurst oder Kitty von Willenbusch auf und Willi Resetarits huldigte dem Trainer. Seit 2010 spielen hier auch Bands, lesen Autor_innen. So auch das Duo Hirsch Fisch. Deren Texte sich genauso schräg anhören, wie Geschichten die Frau Wanne erzählt, von damals in den Nachkriegsjahren und den Zeiten als die Bar noch jeden Tag voll war. Voll war es auch am 6. Dezember bei der CD-Präsentation.

Hirsch Fisch, dass sind die beiden Steirer Norbert Trummer und Klaus Tschabitzer, die schon vor 20 Jahren gemeinsam als Band Scheffenbichler ungewöhnliches spielten. Benannt hat sich das Duo nach einer Figur aus dem Roman „Hotel Savoy“ von Joseph Roth. Einem Mann der Lotteriezahlen träumt und diese an die Hotelgäste verkauft. „Das wäre unser Lebensziel“, sagt Tschabitzer, nimmt sein Banjo und spielt eines der minimalistischen Lieder an. Trummer singt seine Texte über absurde Alltagsgeschichten, die ganz große Gefühle abhandeln. Davon wie ein Dinosaurier die Zeche prellen muss, über Menschen mit Insektenphobien und was eine Liebesgeschichte mit Leitern zu tun hat. Wessen Herz das nicht rührt, dem ist nicht zu helfen.

Hirsch Fisch
erschienen bei Early Morning Melody
bestellen bei order@earlymorningmelody.com

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